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Neue Formvorschriften für die Rechnungslegung sind ab 01.07.2004 bindend

Durch Artikel 5 und 6 des Zweiten Gesetzes zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 15. Dezember 2003 werden u.a. auch die formalen Anforderungen an eine Handelsrechnung neu definiert.

Das vollständige Schreiben des Bundesfinanzministeriums hierzu finden Sie unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage22502/BMF-Schr_x.pdf

Einige wichtige Punkte hierzu aus unserer Sicht:

- Auf allen Rechnungen muss das Datum der jeweiligen Leistung bzw. Lieferung angegeben werden. Diese Forderung wird in unserem System durch den Andruck des Liefertages schon immer erfüllt.

- Auf Gutschriften, die eine zuvor erstellte Rechnung korrigieren, muss im Gegensatz zur häufig verbreiteten Meinung nicht die Steuernummer des Gutschrifts-Empfängers erscheinen. Dieser Irrtum resultiert aus dem Begriff "Gutschrift", den das Bundesfinanzministerium in einem anderen Zusammenhang verwendet als dies im normalen Sprachgebrauch geschieht.

- Sofern der Rechnungsempfänger zu einem späteren Zeitpunkt eine Rückvergütung (Boni, Rabatte usw.) erhält, die zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung dem Betrag nach noch unklar ist (dies dürfte der Normalfall sein), ist dies auf der Rechnung durch einen Textausweis entsprechend zu vermerken. In unserem System bieten sich hierzu zwei grundsätzliche Vorgehensweisen an.
Zum einen ist es denkbar, ein entsprechendes Rechnungsformular zu entwerfen und dem Kunden als Standardformular zuzuordnen. Sofern diese Fälle nicht allzu häufig vorkommen, könnte auch das System der Werbezusatztexte hierzu verwenden werden. In diesem Fall wird dem Kunden ein entsprechend gestalteter Werbezusatztext zugeordnet, der dann automatisch beim Rechnungsdruck erscheint.

 

 

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Stand: 26. Mai 2004