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Die Auswirkungen der neuen Vorschriften des ElektroG zum 24.03.2006.

In vielen Bereichen fallen nunmehr Zuschläge zu den bisherigen Einkaufspreisen an (Beispiel: Leuchtmittel 0,22 € p. Stück). Diese Zuschläge stellen dem Grunde nach nichts weiter als eine profane Preiserhöhung dar, sie können daher auch in unserer Software als solche betrachtet werden.

Innerhalb der Software werden diese Aufschläge durch zwei unterschiedliche Vorgehensweisen abgebildet: Zum Einen kann der EKP des Artikels entsprechend erhöht werden, um dann durch die bislang übliche Kalkulation diese Preiserhöhung an den Abnehmer durchzureichen. Zum Anderen kann der Zuschlag aber auch separat ausgewiesen werden, in diesem Falle ändert sich natürlich nichts an den Einkaufspreisen.

Variante A: Preiserhöhung

Für diese Variante haben wir mehrere Programme so modifiziert, dass Preisänderungen auch in absoluten Betragsangaben möglich sind (Beispiel: Alle Leuchtmittel EKP um 0,22 € erhöhen). Hierzu finden Sie über den Menüweg 
Auftragsverwaltung Stammdaten => Menü Artikelstamm => Menü Preisfindung => Menü Maschinelle Pflegeprogramme
eine Reihe von Programmen, die Sie bei dieser Aufgabe unterstützen können:

as100pr1    Maschinelle Erhöhung des Brutto-VKP
as100pr2    Maschinelle Erhöhung des Werkslistenpreises und des Netto-EKP
as100pr3    Maschinelle Erhöhung der 10 VKP-Schienen im Artikelstamm
as100pr4    Maschinelle Erhöhung der Netto-EKP im LAD
as100t15    Maschinelle Erhöhung der Kunden-Sonderpreise und der Netto-Listen
 

Variante B: Zuschlagsberechnung

Diese Methode arbeitet analog zur NE-Zuschlagsberechnung. Hierbei wird im Artikelstamm der Aufschlag festgelegt, der pro Preiseinheit anfällt.

Um diese Methode zu verwenden, setzen Sie zunächst auf Seite 1 des Artikelstamm-Dialoges das Börsen-Kennzeichen des Artikels auf "J".
Blättern Sie dann auf Seite 3 des Artikelstamm-Dialoges und tragen Sie im Abschnitt "Börsenzuschläge" die Werte wie folgt ein:

hat der Artikel einen prozentualen Aufschlag pro Preiseinheit, erfassen Sie den Prozentwert in der Spalte "Gewicht"
hat der Artikel einen festen Aufschlag in Euro, wird dieser Aufschlag (gerechnet pro Preiseinheit) in der Spalte "Basis" vorgenommen.
In jedem Fall wird in der Spalte "Formel" eine "8" geschlüsselt; die Formel Nr. 8 ist für diese WEEE-Zuschläge vorgesehen.

In der Börsen-Tagestabelle wird einmalig für die Formel 8 ein Text vorgegeben, der bei Anwendung des Zuschlages in den Rechnungen ausgewiesen wird. Die restlichen Angaben in der Börsentagestabelle bleiben bei der Formel 8 ohne Bedeutung und können entfallen.

Besonderheiten und Hinweise:

Für den Fall, dass Sie eigentlich mit Aufschlägen nach NE-Formel 8 arbeiten und sich nun die Situation stellt, dass einzelne Kunden auf Grund Ihrer Konditionen und Preisfindung diesen Zuschlag nicht berechnet bekommen, kann im Kundenstamm für diese Kunden auf Seite 3 des Kundenstamm-Dialoges die WEEE-Zuschlagsberechnung abgestellt werden. Hierzu ist im Feld "Behandlung WEEE-Zuschlag" eine "1" zu setzen.

Umgekehrt kann für einen Kunden mit aktiver Zuschlagsbehandlung (der Regelfall) im Kundenstamm auch ein erhöhter Zuschlag eingestellt werden. Blättern Sie hierfür auf Seite 6 und tragen Sie dort für die Formel 8 einen Wert ein. Beachten Sie bitte, dass dieser Wert stets als Prozentuale Erhöhung gilt. Wird hier als Vorgabe "10.0" eingetragen, wird jeder WEEE-Zuschlag, gleich ob er aus Artikeln mit festem Aufschlag oder mit einem Prozentualen Aufschlag stammt, um 10% erhöht berechnet und ausgewiesen.

 

Nicht möglich ist derzeit die Variante, dass ein Kunde zwar den WEEE-Aufschlag erhält, er diesen aber nicht "sieht", weil er in den VKP eingerechnet werden soll. Diese Vorgehensweise der versteckten Zuschläge ist zur Zeit auf Grund programmtechnischer Gegegebenheiten leider nicht möglich.

 

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Stand: 21. März 2006